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Metatarsalgie


Definition

Sie ist ein schmerzhaftes Auftreten im Bereich des Vorfußballens. Oft sieht man an der Fußsohle (Ballen) Hornhautschwielen (Clavus). Kombiniert ist dieser Befund oft mit Krallenzehen.

Ursachen

  • Veränderung des Fußskeletts (Überlänge einzelner Mittelfußknochen)
  • Weichteilveränderungen

Behandlung

  • nichtoperativ (konservativ)
  • operativ

In der Regel sollten vor einem operativen Eingriff die konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sein. Nur wenn diese dem Schmerz keine Abhilfe mehr schaffen, sollte man sich zur Operation entschließen. Allerdings kommen viele Patienten sehr spät zur Operation, sei es in einem hohen Lebensalter oder in einem extrem fortgeschrittenen Befund, bei welchen der operative Eingriff auch nur noch begrenzt zu helfen vermag.

Nichtoperative Maßnahmen:

  • Einlagenversorgung
  • orthopädische Schuhe
  • Nachtschienen
  • Physiotherapie
  • Medikamente
  • Patientenmitarbeit (z.B. Gewichtsreduktion)

Operative Maßnahmen:

In den letzten Jahren hat die Fußchirurgie einen großen Aufschwung erfahren. In der Asklepios Klinik Hohwald stehen die modernen Verfahren zur Verfügung und werden als Standard angewandt. Trotz aller Sorgfalt und Technik darf nicht vergessen werden, dass es sich beim Fuß um einen sehr sensiblen Körperteil handelt, welcher die gesamte Körperlast trägt, so dass unter Umständen Restbeschwerden nach operativen Eingriffen in wenigen Fällen bleiben können.

Methoden

Die Operation erfolgt im Bereich der Köpfchen der Mittelfußknochen. (meist werden diese in eine neue, günstigere Position verschoben). Verbunden kann dieser Eingriff mit Weichtteiloperationen werden.

Risiken vor der Operation

  • hohes Lebensalter (eine genaue Altersangabe gibt es nicht. Man kann nicht sagen, ob ein Patient mit 65, 70 oder 80 Jahren zu "alt" für diese Operation ist. Der Arzt wird den Einzelfall prüfen und dem Patienten das Risiko mitteilen.
  • Diabetes mellitus

Wann wird die Operation nicht durchgeführt:

  • Fußpilz (bis zur Abheilung)
  • Durchblutungsstörungen
  • bei kosmetischen Wünschen

Komplikationen

Diese sind sehr selten. Der Patient wird über diese vor dem operativen Eingriff aufgeklärt und kann seine Fragen dem jeweiligen Arzt stellen. Die wohl häufigste Komplikation ist das erneute Abweichen der Großzehe nach Monaten oder Jahren.
Der Erfolg der Operation setzt in hohem Maße die Mitarbeit des Patienten voraus. So muss er nach der Operation das entsprechende Schuhwerk tragen. Enge Schuhe führen zwangsläufig zum Rezidiv.

Nachbehandlung

Wegen der zu erwartenden Vorfußschwellung muss der Patient die ersten Tage nach der Operation eine Bettruhe einhalten. Je nach Operation gibt es dann beim Aufstand spezielle Entlastungsschuhe. Eventuell schließt sich eine Gipsbehandlung oder Behandlung mit Plastschienen für die Großzehe an. Bandagen für die Zehen müssen zum Teil nachts bis zu einem halben Jahr angelegt werden.
Eine Schwellung des Vor- und Mittelfußes bis zu einem viertel Jahr kann möglich sein. Spezielle Lymphmassage kann unter anderem Abhilfe schaffen.

Diagnosen

Diagnosen Schulter Ellenbogen Hand Wirbelsäule Hüfte Knie Sprunggelenk