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Arthrokopie des Kniegelenkes
- Allgemeines
- Wann wird arthroskopiert?
- Wie funktioniert die Arthroskopie?
- Nach der Operation
- Vorteile der Arthroskopie
Allgemeines
Nach der Wirbelsäule ist das Kniegelenk am häufigsten von orthopädischen Krankheiten betroffen. Diese können ganz unterschiedliche Beschwerden verursachen:
- Schmerzen und Schwellungen nach langem Laufen
- Blockierungen beim Bewegen
- Unsicherheitsgefühl beim Gehen auf unebenem Grund oder
- Hitze- und Druckgefühl in der Nacht
So vielfältig wie die Krankheitszeichen, sind auch deren Ursachen im Gelenk, die der Arzt zur Einleitung einer wirkungsvollen Behandlung genau kennen muss.
Um Störungen im Gelenk festzustellen und ggf. zu beheben, musste das Knie noch bis in die siebziger Jahre über einen langen Hautschnitt breit geöffnet werden. Seit Einführung der ArthroskopieOptische Untersuchung eines Gelenkinnenraums mit einem speziellen Endoskop (Gelenkspiegelung) ist die Betrachtung des Gelenkinnern über eine Optik durch ganz kurze Hautschnitte möglich.
Durch die Entwicklung besonders schlanker Operationsinstrumente können zahlreiche Operationen an den GelenkbinnenstrukturenInnenleben des Gelenks vorgenommen werden.
Wann wird arthroskopiert?

- Bei Schäden am GelenkknorpelKnorpelschicht, welche sich an den am Gelenk beteiligten Knochen befindet kann eine Knorpelanfrischung zur Anregung des Knorpelwachstums, eine Knorpelglättung oder eine Knorpeltransplantation,
- bei Meniskusschäden kann eine Meniskusnaht oder Meniskusteilentfernung,
- bei Gelenkkapselmeist durch Bänder verstärkte Struktur mit derber Oberfläche; die inneren Anteile sind in der Lage, Gelenkflüssigkeit zu produzieren- und Kreuzbandschäden kann eine Gelenkkapselnaht, KreuzbandplastikWiederherstellung der Kreuzbandstrukturen am Kniegelenk oder Kreuzbandstumpfentfernung,
- bei Schleimhautentzündungen kann eine Schleimhautentfernung und
- beim Auftreten freier Gelenkkörper kann deren Entfernung durchgeführt werden.
Die Arthroskopie des Kniegelenkes wird in der Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald seit vielen Jahren von erfahrenen Operateuren mit modernsten Operationsinstrumenten vorgenommen.
Wie funktioniert die Arthroskopie?

Während der Arthroskopie liegt der Patient auf dem Rücken und das erkrankte Bein befindet sich in einer Haltevorrichtung. Der Operateur führt über einen jeweils 1 cm langen Hautschnitt das Sichtgerät und einen Tasthaken von vorne in das Kniegelenk ein. Die Gelenkbinnenstrukturen werden dann auf einem Monitor dargestellt.
Nach gründlicher Begutachtung aller Gelenkbinnenstrukturen erfolgt die Entscheidung über das operative Vorgehen. Erhält der Patient eine Rückenmarksanästhesie kann er die Operation auf dem Bildschirm verfolgen. Nach Beendigung des arthroskopischen Eingriffes werden die Hautwunden geschlossen und ein Wundverband angelegt.
Nach der Operation
Am Tag der Operation beginnen bereits krankengymnastische Übungen. Dabei können in Abhängigkeit mit dem Eingriff bestimmte Bewegung oder die Belastung des operierten Beines eingeschränkt sein. Nach kurzer Zeit kann der Patient im Regelfall die Klinik wieder verlassen und den weiteren Heilungsprozess durch den behandelnden Orthopäden betreuen lassen.
Vorteile der Arthroskopie
Die Arthroskopie erlaubt eine genaue Beurteilung aller Gelenkschäden und in vielen Fällen sogar deren Behandlung, ohne die empfindlichen Kapselbandstrukturenfür die Stabilität des Gelenks mitverantwortlich zu stören. Dabei sind alle Gelenkanteile gut zugänglich und werden stark vergrößert auf dem Monitor dargestellt. Nach dem Eingriff ist der Wundschmerz geringer, der Patient kommt viel schneller wieder auf die Beine und das kosmetische Ergebnis ist besser.

