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Bandscheibenvorfall


Allgemeines

Bandscheibenschäden im Lendenwirbelsäulenbereich sind sehr häufig. Alle Ursache des Bandscheibenvorfalls kommen meistens mehrere Faktoren in Frage:

  • Eine angeborene Schwäche des Bandscheibengewebes
  • Eine plötzliche Drehbewegung des Rumpfes
  • Schweres Heben oder Tragen

BandscheibenvorfallOft handelt sich auch um schlechte Muskelkonditionierung. Auch hat Rauchen einen negativen Einfluss auf die Qualität des Bandscheiben- gewebes. Der Bandscheibenvorfall besteht in einer Vorwölbung der Zwischenwirbelscheibe nach hinten (zum Wirbelkanal), wodurch zeitweise oder dauernd Druck auf eine Nervenwurzel ausgeübt wird, und folglich entstehen ausstrah- lende Schmerzen im Gesäß, Bein oder Fuß.

Wenn die Symptome innerhalb von etwa 2 Wochen durch Ruhe und Schonung verschwinden, kann man das erneute Auftreten von Beschwerden dadurch verhindern, dass man künftig schweres Heben und Tragen vermeidet und die Bandscheibe durch Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur besser schützt. Falls durch eine intensive konservative Behandlung nach 4-6 Wochen keine deutliche Besserung erzielt wurde, oder wenn deutlich Taubheitsgefühle oder bestimmte Muskelschwächen vorliegen, ist eine operative Behandlung die geeignetere Lösung.

Diagnose

Bei akuten Rückenschmerzen oder Ischiasbeschwerden und bei chronischem Rückenschmerzen ist eine genaue Lokalisierung des Ursprungs der Beschwerden notwendig. Durch eine sorgfältige klinische Untersuchung, Röntgen-Aufnahmen und den Einsatz der Kernspin- oder Computertomografie können Größe und Lokalisation des Bandscheiben-vorfalls genau bestimmt werden.

Behandlungsprinzipien

BehandlungDie operative Versorgung eines lumbalen Bandscheibenvorfalls hat in der letzten zwei Jahrzehnten entscheidende Änderungen erfahren. Die Entwicklung mikrochirurgischer Instrumente, der Einsatz des Mikroskops und die dank der Kernspintomografie präoperativ exakt zu lokalisierende Bandscheibensymptomatik haben zu einer entscheidenden Minimierung der Operation beigetragen. Die Weiterentwicklung zu rein endoskopischen Vorgehensweisen, sind derzeit nicht als Routineverfahren anzusehen. Die mikrochirurgische Bandscheibenoperation hat sich als goldenes Standardverfahren bewährt und wird in der Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald seit mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt.

Das Ziel einer solchen Operationen besteht in der Befreiung der Nervenwurzel vom Druck der vorgewölbten Bandscheibe. Die Größe des Hautschnittes beträgt gewöhnlich nur 3 cm.

Nachbehandlung

Am nächsten Tage werden eine postoperative Kontrolle und eine genaue Aufklärung über das weitere Verhalten und die Nachbehandlung durchgeführt und der Patient kann nach ca. 4-5 Tagen nach Hause entlassen werden. Auch nach Entlassung ist eine intensive krankengymnastische Übungsbehandlung (ambulant oder stationär)notwendig. Manchmal ist das Tragen einer Rückenstütze (Orthese) für 6 Wochen nach der Operation notwendig.

Arbeitsfähigkeit

Die normale Arbeitsfähigkeit wird in der Regel nach ca. 6-8 Wochen wieder erreicht, wobei aber in der Zukunft schweres Heben und Tragen vermieden werden muss.

Sportaktivitäten

Bewegungen für Patienten mit Rückenbeschwerden besonders wichtig. Besonders zu empfehlende Sportarten sind Wandern, Skilanglauf, Schwimmen (Brust- und Rückenkraulen) und Tanzen.

Diagnosen

Diagnosen Schulter Ellenbogen Hand Hüfte Knie Sprunggelenk Fuß